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By Peter Gülke

ISBN-10: 3476001652

ISBN-13: 9783476001658

ISBN-10: 347602122X

ISBN-13: 9783476021229

Musik zwischen thought und Reflexion. Gülkes Schriften geben Auskunft u.a. zu historischer Aufführungspraxis, zur Entwicklung des Orchesters, zur Musikedition, zur musikalischer Interpretation einzelner Werke und zum Wandel des Dirigentenbildes. Porträtiert werden zudem große Dirigenten, darunter Bülow, Mahler, Toscanini, Furtwängler, Wand, Kleiber und von Karajan. Gülke verbindet den persönlichen Blick mit fundiertem Wissen.

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109 bis 115 muten wie ein vergeblicher Versuch an, dem Einbruch standzuhalten, die Überleitungstakte 50 bis 53 bzw. 120 bis 124 wie ein Umweg, ihm zu entkommen und zum Ausgangspunkt zurückzufinden. An Variationen ist nicht mehr zu denken, wie immer die Takte 68 bis 95 das Thema in der Disposition des Satzbeginns rekapitulieren. Sie geraten nun gar ins »schwarze« h-Moll, ihrerseits verdichtet wie auch der folgende zweite Einbruch. Mochten anfangs Variationen anvisiert gewesen sein, welche nicht zustande kamen, so deutet am Ende eine großbogig ausholende Coda auf wiederum andere dem Thema mitgegebene Möglichkeiten hin.

Dergestalt bleibt, nachdem am Satzbeginn viel Regularität versprochen war, nur eine eher gewalttätige Beendigung. Kaum anders im ersten Satz des g-Moll-Streichquintetts KV 516: Notdürftig verbunden stehen die beiden Themen in der Coda nebeneinander, aus ihrer Nachbarschaft ist nichts mehr zu gewinnen, der threnodische Terzabgang des zweiten, so scheint es, könnte ad infinitum wiederholt werden; kein Wunder, daß der Schlußakkord auf einen metrisch schwachen Takt fällt. Dasselbe geschieht am Ende des ersten Satzes im D-Dur-Streichquintett KV 593, einem Beleg zugleich, daß derlei Vorahnungen einer »Logik des Zerfalls« nicht an dunkle, negativ-verzichtende Stimmungslagen gebunden sind.

Gewiß könnte man hier auch mit der Psychologie der Erinnerung operieren: Erinnerung, auch im älteren Sinne von Anmahnung, an etwas, was versprochen war und nicht stattgefunden hat. Ästhetisch entspricht dem der Übertritt von wiederholbarer zu unwiederholbarer Musik. In Coden wie dieser ist unzweideutig klar, daß Abschied genommen, 1 Der Aufsatz knüpft an Überlegungen an, welche der Verfasser in seinem Buch »Triumph der neuen Tonkunst«. Mozarts späte Sinfonien und ihr Umfeld, Kassel/Stuttgart 1998, unterbreitet hat.

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Auftakte — Nachspiele: Studien zur musikalischen Interpretation by Peter Gülke


by Daniel
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